Posts Tagged ‘ungünstige Lebensmittel’

Gesundheitstipps

Donnerstag, April 22nd, 2010

Durchfallerkrankungen  natürlich behandeln

Akute Durchfallerkrankungen treten häufiger auf und sind meistens durch Infektionen, aber auch durch eine Lebensmittelvergiftung oder gar durch Medikamente verursacht. Oft hat man auch Bauchschmerzen, Fieber und fühlt sich extrem matt oder es ist einem übel. Nach zwei, drei Tagen ist der Spuk in der Regel vorbei. Dauert dieser aber länger an, so kann es sich um ernst zu nehmende Erkrankungen handeln, etwa um Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Zöliakie, Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa handeln. Manchmal ist Durchfall auch eine Reaktion auf  große psychische Belastungen.

Der sog. ”Reisedurchfall” wird eher durch nicht ganz sauberes Wasser und unhygienische Verhältnisse verursacht. Zur Vorbeugung sollte man nur Obst und Gemüse essen, das geschält werden kann, nur Mineralwasser statt Leitungswasser trinken und am besten nur gut durchgekochte Gerichte essen.  Achtung: Bei Reisedurchfall können auch Infektionserkrankungen wie Cholera, Thyphus oder Amöbenruhr die Ursache sein!

Bei den meisten anderen Durchfallerkrankungen hilft am besten eine Ernährungsumstellung.  Günstig sind z.B. Bananen, Birnen, Aprikosen, fein geriebener Apfel, feingeriebene rohe Karotten sowie Heidelbeer-Muttersaft aus dem Reformhaus.  Auch Schafgarbensaft, ebenfalls im Reformhaus erhältlich, kann bei krampfartigen Beschwerden im Magen-Darmbereich helfen, außerdem kann auch eine Teemischung aus  Kamillenblüten, Kümmelfrüchten, Thymianblättern, Malvenblätten, Brombeerblättern und Ringelblumen hilfreich sein. Fragen Sie bei ihrem Apotheker nach, er stellt ihnen die Mischung  sicher zusammen.  Auch hilfreich ist es getrocknete Heidelbeeren zu kauen.  Um den Flüssigkeitsverlust zu begrenzen, sollte man viel trinken z.B. diese  selbstgemachte Lösung.

Meiden sollten Sie folgende Nahrungsmittel: Colagetränke, Kaffee, Alkohol, Milch und Milchprodukte wie z.B. Joghurt sowie Pommes, Kroketten und alles was in Fett ausgebacken wurde, auch Backwaren. Denken Sie daran, dass Durchfall auch eine Reaktion des Körpers auf Stoffe ist, die er schnellstmöglich loswerden will!

Falls die o.g. Mittel nicht helfen sollten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Wie schon erwähnt, können sich auch ernsthafte Erkrankungen hinter einer Durchfallerkrankung verbergen.

Gesundheitstipps

Dienstag, April 20th, 2010

Verstopfung ade? – ein alltägliches Problem

Verstopfung gehört zu den häufigsten Beschwerden und unter chronischer Verstopfung leiden inzwischen nicht nur mehr ältere Leute. Viele plagen sich damit monate- und jahrelang, ohne dass sich Besserung ergibt. Dazu kommt, dass es einem Tabu gleichkommt über seine Verstopfungsprobleme zu reden und dies folglich sogar beim Arzt unterläßt. Dabei können hier sogar ernste Erkrankungen wie Diabetes, Parkinson, Schilddrüsenfunktionsstörungen und auch Nahrungsmittel-unverträglichkeiten die Ursache der Verstopfung sein und dies sind Erkrankungen, die vom Arzt therapiert werden müssen. Auch Opiate, Blutdrucksenker und Antidepressiva können die Darmfunktion verändern.

Um die Darmfunktion zu regulieren, hat sich eine umfassende Ernährungsumstellung bewährt. Günstig ist es faserreiche Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukte zu essen. Viele, besonders aber auch ältere, Menschen trinken nicht genug bzw. nicht genügend Wasser. Oft lösen dann auch eingeweichte, ungeschwefelte Trockenpflaumen, Weizenkleie (nur mit genügend Flüssigkeit!) oder Pflaumensaft aus dem Reformhaus, sowie Kurmolke oder auch Buttermilch das Verstopfungsproblem.  Für einige Tage kann auch Faulbaumrindentee helfen, der allerdings nicht bei Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, Blinddarmentzündung und Bauchschmerzen unbekannter Ursache verwendet werden darf. Fragen Sie hierzu unbedingt auch Ihren Arzt oder Apotheker! Darmanregend und mild abführend wirkt auch der Manna-Feigen-Sirup z.B. von Schoenenberger. Sinnvoll ist  eine Darmsanierung mit Lactobacillus acidophilus und bifidus (= Eugalan plus 3), das die Darmflora regeneriert.  

Meiden Sie bei Ihrer Ernährung unbedingt Fertigsaucen, Fertiggerichte, Süßigkeiten aller Art, vor allem Schokolade, , aber auch Bananen, Weizentoast und Brötchen/Semmeln. Nur selten, wenn überhaupt, sollten Sie Fleisch und Wurst essen, da sie keine Ballaststoffe und nur wenige Mineralien enthalten. Vermeiden Sie auch Nikotin, Kaffee, schwarzen Tee und Colagetränke, sowie Alkohol.

Verschaffen Sie sich vor allem  mehr Bewegung (Treppensteigen statt Lift, Nordic-Walking) und versuchen Sie unbedingt Ihren Stress zu reduzieren. Auch eine Psychotherapie kann hilfreich sein, um “Loslassen” zu können, da  bei diesem Problem auch psychosomatische Zusammenhänge zu berücksichtigen sind.

Darüber hinaus kann Ihnen Ihr Hausarzt natürlich auch Medikamente verschreiben. Es gibt inzwischen Präparate, die angeblich auch bei Dauergebrauch nicht schaden sollen. Falls Sie weitergehende Fragen bezüglich einer Ernährungsumstellung haben sollten, vereinbaren Sie mit mir einen Beratungstermin zur ganzheitlichen Ernährungsberatung in meiner Praxis in Weißenhorn oder im Raum Ulm/München auch gerne bei Ihnen zu Hause (=mobile Ernährungsberatung)