Posts Tagged ‘Tomaten’

Simones Ratatouille

Montag, Juni 27th, 2011

Ratatouille

Zutaten:
3 EL Olivenöl
2 geschälte und gewürfelte Gemüsezwiebeln
500 g bunte gewaschene, entkernte und gewürfelte Paprikaschoten
ggf. ¼ l trockener Rotwein (kann auch weggelassen werden)
500 g gewaschene und gewürfelte Auberginen
500 g gewaschene und gewürfelte Zucchini
3-5 gehackte Knoblauchzehen
750 g enthäutete und gewürfelte Tomaten
1 EL gehackter frischer Oregano (alternativ: 1 TL getrockneter Oregano)
1 EL gehackter frischer Thymian (alternativ: 1 TL getrockneter Thymian)
Fleur de Sel
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln und Paprika darin etwa 5 Minuten leicht anbraten. Mit Rotwein ablöschen. Auberginen, Zucchini und Knoblauch hinzufügen und untermengen. Abdecken und auf niedriger Flamme rund 25 bis 30 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Gemüse weich wird. Tomaten und Kräuter hinzufügen, mit Fleur de Sel und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschmecken und unbedeckt weitere 5 Minuten köcheln lassen. Heiß oder kalt servieren. Dazu schmeckt Naturreis oder frisches Bauernbrot. Guten Appetit!

Dieses vegetarische  Rezept stammt von © Simone Edelberg, Autorin und Journalistin – herzlichen Dank an Simone!

EHEC und was zu tun ist

Dienstag, Juni 7th, 2011

Waren Sie heute schon beim Einkaufen? Mein Kühlschrank jedenfalls war reichlich leer und so besuchte ich heute den größten örtlichen Supermarkt am Ort.

Montags ist der ja immer ganz gut gefüllt, denn da kommt die erste Lieferung der Woche. In der Gemüse und Obstabteilung war es ruhig. Ein DIN A 4 Blatt erregte allerdings meine Aufmerksamkeit. Ganz in der Nähe der Salatgurken hing da nämlich ein Blatt auf dem sinngemäß u.a. stand, dass viele der Gemüse- und Obstsorten aus Holland kämen und die könnten ja wohl nicht kontaminiert sein, da sie aus dem Gewächshaus seien. Gewächshausware als das Non-Plus-Ultra? Was für eine verkehrte Welt und tatsächlich: Gurken aus Spanien und Tomaten sah ich keine, dafür aber reichlich Grapefruits aus Spanien – die werden jetzt wohl auch liegen bleiben, denn viele Verbraucher machen da keinen Unterschied. Auch mein Lieferant der “Bio-Kiste” konnte nicht umhin, in seinem Newsletter auf EHEC zu verweisen: “Sicher ist auf jeden Fall, das es keinen Bio-Bauer hier gibt, der Gülle auf die vollen Gemüse- oder Salatfelder verstreut. Man muß wirklich nicht alles glauben, und allein von Vermutungen braucht man nicht in Panik geraten.”

Was ist denn nun aber tatsächlich Sache? Tatsache ist, nach Meinung der Ärzte-Zeitung, dass es inzwischen Hunderte von EHEC-Fällen in Deutschland gibt, aber auch schon im benachbarten Ausland. Quelle dieser Erkrankung sollen verunreinigte Salatgurken aus Spanien sein, aber auch vor dem Verzehr von Tomaten und Blattsalaten wird gewarnt. Wer also auf Nummer Sicher gehen will, sollte diese Lebensmittel vermeiden, auch wenn die Untersuchungen von Salaten und Tomaten bislang keine Ergebnisse erbracht haben. Im übrigen sei hier nochmals auf  eine umfassende Küchenhygiene verwiesen, die wirklich unverzichtbar ist.

Halten Sie sich aber auch immer vor Augen, dass eine Panik wirklich nicht angebracht ist. Frisches Obst und Gemüse per se nun einfach zu meiden, bringt für Ihre Gesundheit keinerlei Nutzen.

1.Nachtrag: Die “Verursacher” dieser EHEC-Epedemie sind nach wie vor nicht gefunden, zwischenzeitlich gerieten auch Sprossen unter Verdacht, der sich dann aber nicht bestätigt hatte. Seien Sie also bitte weiterhin vorsichtig und denken Sie vor allem daran, dass eine Entwarnung noch nicht gegeben ist. Falls sich Neues ergeben sollte, werde ich Sie hier weiter informieren.
2.Nachtrag: In der Zwischenzeit ist laut dpa auch Bockshornkleesamen unter EHEC-Verdacht geraten. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte rät keine Medikamente, die Bockshornkleesamen enthalten, einzunehmen. Die EU hat einen Importstop für Bockshornkleesamen, Sojabohnen und Ölsamen aus Ägypten beschlossen. Inzwischen sind bis heute 51 Menschen im Zusammenhang mit EHEC gestorben. Derzeit werden dem Robert-Koch-Institut nur noch ca. neun Fälle pro Tag gemeldet.

Suppen

Donnerstag, Juni 10th, 2010

Geeiste Tomatensuppe

Zutaten:
250 g Tomaten
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
etwas Kräutermeersalz
knapp 1/8 l trockenen Weißwein
1/8 l Gemüsebrühe
1 EL Zitronensaft
1 1/2 EL Olivenöl
1/2 TL Rosenpaprika, scharf
1/2 TL Rohrohrzucker
4 EL süße Sahne
1-2 gehäufte EL Petersilie, gehackt

Zubereitung:
Die Tomaten häuten, halbieren, Stielansätze herausschneiden, entkernen und mit dem Pürierstab oder im Mixer pürieren und in eine Rührschüssel geben. Zwiebel schälen und fein reiben, die Knoblauchzehe schälen und im Mörser mit Kräutermeersalz mischen und fein zerdrücken und ins Tomatenpüree geben. Weißwein, bereits abgekühlte Gemüsebrühe, Zitronensaft und Öl unterrühren und mit Paprika, Rohrohrzucker und Meersalz würzen und zugedeckt ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Petersilie hacken und die Hälfte in die Suppe geben. Die Sahne steif schlagen. Suppe in 2 große Suppentassen geben, die Sahne unterrühren und mit der restlichen Petersilie bestreuen und sofort servieren.

Gesundheitstipps

Mittwoch, Mai 12th, 2010

Warum Sie Bio-Tomaten essen sollten

Greenpeace hat mal wieder Tomaten aus konventionellem und aus Bio-Anbau untersucht. Dabei kam Greenpeace laut Stern zu folgenden Ergebnissen. Cherry- und Strauchtomaten aus konventionellem Anbau sind zwar nicht mehr so stark mit Pestiziden belasten wie in den Vorjahren, allerdings ist die Zahl der Tomaten aus konventionellem Anbau gesunken, die gänzlich unbelastet sind. Regelrecht besorgniserregend dabei ist offensichtlich, dass diese Tomaten gleich Rückstände von mehreren Pestiziden enthielten. Damit ist dann gewährleistet, dass die gesetzliche Höchstmenge bei einem Stoff nicht überschritten wird.

Das ist eine bedenkliche Entwicklung, zumal etwa Bio-Tomaten kaum mit Pestiziden belastet sind. Da wir schon sowieso mit vielen anderen Umweltgiften belastet werden, ist es bei solchen Ergebnissen sinnvoll auf Lebensmittel aus Bio-Anbau zurückzugreifen. Wer will schon Tomaten mit zum Teil 11 verschiedenen Pestiziden essen?

Wie Sie sinnvoll Bio-Lebensmittel einkaufen, ohne gleich “arm” zu werden, zeige ich Ihnen gerne, wenn Sie mit mir einen Termin für Ihre individuelle und ganzheitliche Ernährungsberatung vereinbaren. Sollten Sie nicht zu mir in die Praxis kommen können, komme ich im Raum Ulm/München gerne auch zu Ihnen nach Hause (=mobile Ernährungsberatung). Übrigens müssen Sie nicht gleich VegetarierIn werden wollen ;-) , um gesund zu leben und zu bleiben. Ich freue mich auf Sie!

Salate

Montag, Februar 8th, 2010

Israelischer Salat

Zutaten:
2 mittelgroße Tomaten
1/2 Salatgurke
1 kleine grüne Paprikaschote
1 Zwiebel
2 EL gehackte frische Petersilie
2 EL Olivenöl
1/2 Zitrone
schwarzer Pfeffer
frische Minzeblätter

Zubereitung:
Die Tomaten in kleine Würfel schneiden, auch die 1/2 Gurke und die Paprikaschote in ebenso kleine Würfel schneiden, die Zwiebel klein hacken. Petersilie klein hacken und zusammen mit dem Salat in eine Schüssel geben. Aus Olivenöl und Zitronensaft, Salz und Pfeffer eine Marinade zubereiten und mit dem Salat mischen. Je nach Geschmack den Salat mit frischer Minze garnieren.

Anmerkung:
Dieses erfrischende Rezept habe ich vor vielen Jahren aus einem Kibbutz in der Nähe von Natanya/Israel mitgebracht. Die Israelis essen diesen Salat sehr gerne auch zum Frühstück. Das war für mich anfangs etwas befremdlich, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt. Der israelische Salat ist zum festen Bestandteil meiner Standardrezepte geworden.

Hauptgerichte

Dienstag, Januar 26th, 2010

Italienischer Wirsingtopf

Zutaten:
ca. 500 g Wirsing
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/8 l Gemüsebrühe
ca. 300 g Kartoffeln
ca. 200 g kleine feste Tomaten
Muskat, Kümmel, Bohnenkraut
50 g geriebener Emmentaler
evtl. etwas Tamari

Zubereitung:
Den Wirsing putzen, den Strunk ausschneiden und die Blätter in feine Streifen schneiden. Die Zwiebeln kleinwürfeln, den Knoblauch durch die Knoblauchpresse geben und zusammen in einem großen Topf etwas andünsten, dann den in Streifen geschnittenen Wirsing dazugeben. Mit Muskat, Kümmel und Bohnenkraut würzen und mit der Gemüsebrühe auffüllen. Die Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden. Die Kartoffelwürfel zum Wirsing geben und ca. 20 Minuten dünsten. Die kleinen Tomaten halbieren, ggf. auch noch vierteln, wenn sie etwas größer sind und erst 5 Minuten vor Ende der Garzeit hinzugeben, dann nochmals ca. 5- 8 Minuten weiterdünsten. Die Tomaten sollen noch Biss haben und nicht zerfallen, das gibt diesem Wintergericht seine “italienische” Frische. Herdplatte ausschalten und dann erst den geriebenen Käse vorsichtig untermengen. Bei Bedarf kann mit Tamari (= natürliche Sojasauce) nachgewürzt werden.

Hauptgerichte

Mittwoch, August 5th, 2009

Polenta-Auflauf

Zutaten:
1 Tassen Polenta (Maisgrieß oder Maisschrot)
2-2 1/2 Tassen Waser
1 Zwiebel
1 Zucchini
2 Tomaten
100 g Champignons
1/2 TL Bohnenkraut getrocknet
1/2 TL Oregano getrocknet
1/2 TL Thymian getrocknet
1/2 Bund frische Petersilie
3-4 EL Reibkäse

Zubereitung:
Zwiebel schälen und würfelig schneiden. Zwiebel ohne Fett etwas anrösten, Polenta dazugeben, nochmals gut verrühren und mit 2-2 1/2 Tassen Wasser aufgießen.
Bei kleiner Hitze gar werden lassen (ca. 20 Minuten) Zucchini, Tomaten und Champignons waschen und in Scheiben schneiden.
Den fertig gekochten Polenta zur Hälfte in eine Auflaufform füllen, darauf kommen die Zucchini, Tomaten und Champignons geschichtet, mit den Gewürzen bestreut, sowie mit einer Hälfte der fein gewiegten Petersilie, sodann kommt die zweite Hälfte des gekochten Polenta darauf.
Im vorgeheizten Rohr bei 100 Grad ca. 45 Minuten überbacken.
Vor dem Servieren mit Reibkäse bestreuen.
Hinweis für Polenta-Auflauf:
Die restliche Petersilie wird in einem Schüsselchen auf den Tisch gestellt, ebenso wird bei Tisch mit Olivenöl und Tamari (=natürliche Sojasauce), nach Wunsch auch mit frisch gemahlenem Pfeffer nachgewürzt.

Anmerkung: Mit freundlicher Genehmigung von Frau Herta Steiner aus ihrem empfehlenswerten Kochbuch “Laktovegetabil ernährt – Gesund an jedem Tag”, leider ist es im Buchhandel nur noch gebraucht erhältlich.
Diese Rezept wurde in der Menge halbiert, da ursprünglich für 4 Personen gedacht.

Vorspeisen:

Mittwoch, März 25th, 2009

 

Chicorée in Wein

 

Zutaten:

 

1/8 l Riesling

2 große Chicorée

2 große Tomaten

schwarzer Pfeffer, Tamari

2 Frühlingszwiebeln

1/2  Bund Petersilie

1 Knoblauchzehe

Oregano, Basilikum, Thymian

30 g  geriebener Parmesan

!/2  EL Sauerrahmbutter

 

Zubereitung:

 

Den Boden einer kleineren Auflaufform mit knapp 1/l Riesling bedecken. Die Chicorée viertel abwechselnd mit den in Viertel geschnittenen Tomaten in die Form legen. Dann pfeffern und die in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln zusammen mit der feingehackten Petersilie, dem  ebenfalls fein gehackten Knoblauch sowie den Gewürzen über die Gemüse streuen. Den Chicorée im vorgeheizten Ofen bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten backen. Backofen ausstellen und den Parmesan sowie die Butterflöckchen darauf verteilen. Der Parmesan soll erst am Schluss zugegeben werden, damit durch die Erhitzung des Käses keine belastenden Transfettsäuren entstehen können, das Gleiche gilt für die Butter.