Posts Tagged ‘Ernährungsberatung’

Gesundheitstipps

Montag, März 22nd, 2010

Essen Sie gesund?

Sind Sie der Meinung, dass Sie sich gesund ernähren?  Bei dieser Frage an meine KlientInnen nicken viele  mit dem Kopf, aber wissen Sie überhaupt, was das im Einzelnen genau bedeutet? Falls Sie jetzt doch ein wenig unsicher werden, dann machen Sie doch bitte diesen Online-Test, den ich hier für Sie entdeckt habe. Er verschafft Ihnen in kürzester Zeit einen Überblick über Ihre gesunden oder weniger gesunden Essgewohnheiten.

Noch besser kontrollieren Sie dies allerdings, wenn Sie sich auf meiner Downloadseite mein Ernährungstagebuch kostenlos downloaden und eine Woche lang jeden Tag eintragen, was Sie im Einzelnen gegessen haben. Sie werden überrascht sein, was und wieviel man so alles in einer Woche essen und trinken kann.  Dieses Ernährungstagebuch ist übrigens auch die Grundlage Ihrer Ernährungsberatung in meiner Praxis. Ich würde mich freuen, wenn Sie  mir Ihre Erfahrungen mit dem Ernährungstagebuch in einer Email mitteilen. Gerne berate ich Sie zu einer Ernährungsumstellung in meiner Praxis in Weißenhorn oder – falls Sie nicht zu mir kommen können – bei Ihnen zu Hause (= mobile Ernährungsberatung im Raum Ulm/München)

Gesundheitsbücher

Montag, Februar 15th, 2010

Gesund essen & trotzdem krank
Gesund essen & trotzdem krank

Wolzt, Ring, Feffer-Holik, “Gesund essen & trotzdem krank”   ISBN 3-902552-01-8, Verlagshaus der Ärzte, 120 S., 14,90 €

Sie essen eigentlich ganz gesund und fühlen sich trotzdem krank? Dann haben Sie vielleicht eine Gluten- oder Laktose-, eine Fructose- oder Histamin-Intoleranz , womöglich sogar eine Kombination von Fructose- und Laktose-Intoleranz.

Dieses Buch des Autorenteams Wolzt, Ring und Feffer-Holik verschafft Ihnen Klarheit darüber, was Sie tun können, um sich Gewißheit zu verschaffen. Es ist ein Buch, das für Sie in der Zeit der Diagnosestellung sehr nützlich sein kann. Es wird der Unterschied zwischen “klassischer” Allergie und Nahrungsmittel-Intoleranzen erklärt und wie man sie diagnostizieren lassen kann. Auch die Ursachen der verschiedenen Nahrungsmittel-Intoleranzen werden erklärt. Und natürlich wird auch die Frage beantwortet, welche Lebensmittel bei welcher Nahrungsmittel-Intoleranz gegessen werden dürfen. Auch für Pseudo-Allergien gibt es ein eigenes Kapitel, denn viele Menschen reagieren empfindlich auf Zusatzstoffe in unserer Nahrung. Bei pseudoallergischen Reaktionen kommt z.B. eine additivafreie Diät zum Zuge, bei der Farbstoffe und andere Lebensmittelchemikalien auf ein Minimum reduziert werden. Im letzten Kapitel wird beschrieben wie eine Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) erkannt wird und was nach der Diagnosestellung zu beachten ist. 

Résumé der Autoren – und auch meines – ist: Auch wenn Sie bei der Auswahl der Lebensmittel eingeschränkt sind, so müssen Sie trotzdem nicht auf eine abwechslungsreiche Ernährung verzichten.  Sie können diesen Ratgeber hier im Gesundheits-Bookshop online bestellen. Gerne beantworte ich per Email auch Ihre Fragen zu diesem Buch – natürlich ist die Buchberatung kostenlos.

Wenn bei Ihnen eine oder mehrere Nahrungsmittel-Intoleranzen festgestellt wurden, berate ich Sie gerne in meiner Praxis für Ernährungsberatung und erstelle mit Ihnen zusammen auch spezielle Ernährungspläne.

Gesundheitstipps

Freitag, Februar 12th, 2010

Fernsehwerbung macht Kinder dick!

Eine Langzeitstudie von amerikanischen Wissenschaftlern ergab laut Focus, dass  bei Kindern ausgiebiges Fernsehen von Privatsendern in Zusammenhang mit einem hohen BMI steht. Der  Zusammenhang war bei unter 7-jährigen Kindern wesentlich ausgeprägter als bei älteren. Kinder, die DVD’s, Videos oder reine Bildungssender sahen, nahmen dagegen nicht zu. Da bei Privatsendern jede Menge Werbung gesendet wird, kann die Zunahme nur mit der von den Kindern gesehenen Werbung erklärt werden, zumal viele Werbesendungen sich mit dem Thema Essen beschäftigen. Da es ja mittlerweile regelrechte “Kinderlebensmittel” gibt, wenden sich hierzulande schon viele Werbesendungen direkt an die Kinder.  Die Werbung verführt die Kinder zu ungesundem Essen – wen wundert es da noch, dass die Kinder immer dicker werden?

Seien Sie also Ihren Kindern nicht nur ein Vorbild, sondern vermeiden Sie es, ihre Kinder Privatsender sehen zu lassen. Die Fernbedienung gehört nicht in die Hand eines fünfjährigen Kindes!  Und weniger Fernsehen und mehr Sport oder Spielen wäre für die Kleinen eh besser… Oder lesen Sie Ihnen statt Fernsehen doch mal wieder etwas vor. Das regt die Phantasie Ihres Kindes an und fördert seine kreative Entwicklung. Gute Buchempfehlungen  für Kinder finden Sie hier bei Barbara Knieling, einer Buchhändlerin und Journalistin.

Gerne berate ich Sie und Ihr Kind auch in meiner Praxis für Ernährungsberatung in Weißenhorn bezüglich einer Ernährungsumstellung auf eine gesunde  und genussvolle Ernährung. Im Raum Ulm/München komme ich selbstverständlich auch gerne zu Ihnen nach Hause (mobile Ernährungsberatung).

Gesundheitstipps

Dienstag, Februar 9th, 2010

Wie schützen Sie Ihr Immunsystem?

Zum Immunsystem gehören die Thymusdrüse, die Lymphknoten, die Mandeln,  die Haut,  die Milz, das Knochenmark, der Blinddarm und der Darm. Unser Immunsystem hat im allgemeinen viel zu tun, denn “überall” lauern Gefahren, die bewältigt werden wollen. Krankheitserreger müssen bekämpft werden, vor allem im Winter drohen zusätzlich Erkältungen und grippale Infekte.  Ein intaktes Immunsystem wird damit fertig, in dem es die Bakterien, Pilze, Viren, Parasiten, Umweltgifte oder gar entartete Zellen beseitigt. Fatal ist, dass ausgerechnet im Alter die Schlagkraft des Immunsystems nachläßt. Da ist die körpereigene Abwehr oftmals überfordert, wenn  neben der Erkältung z.B. auch noch Stress dazukommt. Müssen auch noch Antibiotika genommen werden, ist eine Schwächung des Immunsystems geradezu vorprogrammiert. Dadurch werden nämlich die “guten Darmbakterien” geschwächt, die aber für eine funktionierende Immunabwehr von immenser Bedeutung sind. Auch chronische Erkrankungen, Medikamente, Klimawechsel und psychische Belastungen wie z.B. Scheidung, Tod naher Angehöriger, Arbeitsplatzverlust belasten unser Immunsystem. Achten Sie auch auf Belastungen durch Pestizide, Umweltgifte, UV-Strahlen und sog. Genussgifte wie Nikotin, Alkohol, denaturierte Ernährung wie z.B. Fertigsaucen, Junkfood u.ä. , Lebensmittelzusatzstoffe wie Farb-, Aroma-, Geschmacksstoffe und Konservierungsmittel – all diese Stoffe schädigen Ihr Immunsystem.

Ein geschädigtes Immunsystem kann sich z.B. durch folgende Symptome zeigen: Gewichtsabnahme, Durchfälle, Verdauungsstörungen, Schleimhautveränderungen, Pilzbefall, Juckreiz, Zellveränderungen, ständig wiederkehrende Erkrankungen und Infektionen sowie Schmerzen.

Wie nun können wir unser Immunsystem stärken? 

Als Grundlage für ein gut funktionierendes Immungsystem gilt eine gesunde, ausgewogene Ernährung, die alle für den Körper notwendigen Stoffe wie Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe enthält.  Außerdem benötigen wir genügend Schlaf, denn während wir schlafen, ist unser Immunsystem höchst aktiv. So werden während des Schlafens immunaktive Stoffe ausgeschüttet, die die Immunabwehr steigern. Wer also zu wenig schläft, wird tatsächlich krank, weil sein Immunsystem nur noch eingeschränkt arbeitet.  

Vermeiden Sie es allgemein krankheitsfördernde Nahrungs- und Genussmittel zu sich zu nehmen,  bevorzugen Sie eine laktovegetabile Ernährung mit  frischem Gemüse und Obst aus Bioanbau, essen Sie Vollkorngetreide statt Weißbrot, Nüsse, Keimlinge und Sprossen sowie Sauermilchprodukte, damit Ihr Körper ausreichend mit den Vitaminen A, C, E, allen B-Vitaminen sowie Eisen, Selen und Zink versorgt wird. Sorgen Sie dafür, dass sie ausreichend trinken, mindestens 1,5 l Flüssigkeit pro Tag (Wasser, Kräutertees, frische Gemüsesäfte, grüne Kräutergetränke etc.), vermeiden Sie Fruchtnektare und Fruchtsaft aus Fruchtkonzentraten.

Neben viel Bewegung in frischer Luft (möglichst im Wald und mindestens 30 Minuten täglich!),  Kneippschen Anwendungen und einem Gang in die Sauna helfen auch Frischpflanzensäfte, die man im Reformhaus kaufen kann. Um das Immunsystem allgemein zu stärken, kann man Acerolasaft oder Echinaceasaft einnehmen. Wenn etwa bereits die Bronchien betroffen sind,  hilft  z.B Thymiansaft oder Spitzwegerichsaft, Huflattichsaft hilft bei Husten. 

Zu einer Ernährungsumstellung bzw. einer Ernährung, die Ihr Immunsystem stärkt, berate ich Sie gerne in meiner Praxis für Ernährungsberatung, im Raum Ulm/München auch gerne bei Ihnen zu Hause (mobile Ernährungsberatung, auch am Wochenende möglich)

Büchertipps zum Thema Rheuma

Mittwoch, Januar 20th, 2010

Büchertipps zum Thema Rheuma

  1. Howard Bird, Caroline Green, Andrew Hamer, Janet Harkness, Mike Hurley, “Rheuma” Antworten auf die wichtigsten Fragen, ISBN 3831012385, Dorley Kindersley Verlag, 192 S., 14,95 € – hier können Sie das Buch bestellen.
  2. Daniela Loisl, Rudolf Puchner, “Diagnose Rheuma”  – Lebensqualität mit einer entzündlichen Gelenkerkrankung, ISBN 321175637X, Springer Verlag KG, 153 S., 19,95 € - hier können Sie das Buch bestellen.
  3. Ilona Ahrlich, “Rheuma kann auch wieder gehen”, ISBN 3867390304, Balance Buch + Medien, 180 S., 14,90 € – hier können Sie das Buch bestellen.
  4. Sabine Mix, Steffi Stork, “Anna erzählt vom Rheuma”,  Kinderbuch,  ISBN 3824803526, Schulz-Kirchner-Verlag, 28 S., 5,00 € – hier können Sie das Buch bestellen.

All diese Bücher zum Thema Rheuma können Sie über die hier-Links online in meinem Gesundheits-Bookshop bestellen.

Wenn Sie Ihre Ernährung umstellen wollen auf eine laktovegetabile Ernährung - was bei Rheuma inzwischen sogar von der Deutschen Rheumaliga befürwortet wird, berate ich Sie gerne in meiner Praxis und im Raum Ulm/München auch bei Ihnen zu Hause.

Gesundheitstipps

Dienstag, Januar 12th, 2010

Früher war alles besser?

Neulich habe ich mich dabei ertappt bei einem bestimmten Thema zu sagen, dass das “früher” ja doch viel besser gewesen wäre. Kaum hatte ich den Satz ausgesprochen, war mir auch schon klar, wie pauschalierend, ja falsch das Ganze war. Und dass ich mit meinen Gedanken wohl ein bisschen zu sehr in der Vergangenheit ausgeharrt hatte. Nostalgische Verklärung so mancher Begebenheiten sind leicht die Folge. Gerade am Jahresanfang neigen wir ja oft dazu das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und schon nisten sich da gerne solche Gedanken ein.

Wir sind nicht nur das Produkt unserer Vergangenheit, wir sind auch der bewußte Schöpfer unserer Gegenwart! Wollen wir diese Gegenwart nicht genußvoll genießen? All das, was uns im Moment so ganz und gar nicht gefällt, können wir schließlich verändern, es umgestalten und sei es nur dadurch, dass wir uns und unsere Einstellung dazu verändern. Das ist leider nicht immer einfach, aber jeder kleine Schritt bringt auch Sie einem großen Ziel näher und näher. Für viele ist dieser erste Schritt sehr schwierig, man hat Angst vorm Versagen, ja, dass man es “nicht schaffen” kann. Hilfreich ist dabei seine eigenen Gedanken “zu kontrollieren” und positiv an die Sache heranzugehen. Denken Sie “Das werde ich schaffen” und  vermeiden Sie Gedanken wie “Ich bin zu schwach das zu schaffen.”

Falls Sie z.B. gesundheitliche Probleme haben, die kein Arzt bisher diagnostizieren konnte, denken Sie doch einmal an eine Ernährungsumstellung. Oftmals kann eine Ernährungsumstellung dabei helfen sich wieder besser zu fühlen, damit werden auch die negativen Gedanken seltener. Wenn sie an dieser positiven Spirale arbeiten wollen, berate ich Sie gerne in meiner Praxis für Ernährungsberatung in Weißenhorn oder bei Ihnen zu Hause im Raum Ulm/München.

 

Dies und das…

Donnerstag, Januar 7th, 2010

Die guten Vorsätze…

Kennen Sie das? Das alte Jahr ist gegangen, man zieht Bilanz und ist vielleicht ganz zufrieden mit dem, was man erreicht hat, aaaaaber da war ja noch was! Genau! Wieder hat man die guten Vorsätze aus dem Jahr zuvor nicht umgesetzt. Man hat zuviel geraucht oder getrunken und reichlich ungesundes Zeugs gegessen.  Da kommt das neue Jahr ja gerade recht, um endlich mal wieder ein paar gute Vorsätze zu fassen…

Kaum ist Weihnachten vorbei, zeigt einem oft schon der Blick auf die Waage, dass es so nicht weitergehen kann.  Trotz all des guten Willens, den sie jetzt haben mögen: Der gute Vorsatz wird womöglich wieder ein guter Vorsatz bleiben, aber das war’s dann auch schon. Besser sind kleine Schritte und Handlungen, die sofort in die Tat umgesetzt werden können. Also keine große Raucherentwöhnung mit Nikotinpflastern und Zigarettenvernichtungsaktionen planen, sondern z.B. jeden Tag nach dem Kaffeetrinken keine Zigarette mehr rauchen oder nur noch abends rauchen. Kleine “Zugeständnisse” sind oft viel besser zu verkraften und werden nicht zu sehr als “Verzicht” empfunden. Das Gleiche funktioniert auch mit dem Essen – nicht gleich Vegetarier werden wollen, wenn man vierzig Jahre seines Lebens damit verbracht hat jeden Tag ein Gericht mit Fleisch und Beilage zu essen. Besser ist es, das Fleisch zur Beilage zu deklarieren und die “Gemüsebeilage” zum Hauptgericht zu machen. Manche ersetzen das geliebte Schnitzel natürlich auch durch Tofubratlinge und ähnliche Produkte, das kann auch gut funktionieren. Tasten Sie sich an das gewünschte  neue Verhalten “heran”. 

Auf jeden Fall ist es sinnvoll, wenn man z.B.  eine Ernährungsumstellung plant, sich vorher darüber zu informieren, was auf einen zukommt. Am besten geht das natürlich durch’s Internet und/oder durch die Lektüre entsprechende Bücher. Unter meinen Rezensionen finden Sie sicher das eine oder andere Buch, das Ihnen bei einer Ernährungsumstellung weiterhelfen kann. Sie können jedes lieferbare Buch versandkostenfrei im Gesundheits-Bookshop bestellen. Gerne berate ich Sie auch ausführlich, wenn Sie mit mir einen Termin für eine Ernährungsberatung vereinbaren,  auch Abendtermine oder Wochenendtermine sind im Januar noch möglich. Ich freue mich auf Ihren Anruf oder Ihre Email!

Gesundheitszitate

Sonntag, Januar 3rd, 2010

Das Zitat zum Wochenanfang:

“Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.”

Zitat von:
Friedrich Hebbel, geb.1813, gest.1863, deutscher Dichter und Dramatiker, als eines seiner Hauptwerke gilt das Drama “Agnes Bernauer”.

Wenn auch Sie Ihre Meinung ändern wollen und im neuen Jahr Ihre Ernährung umstellen wollen, unterstütze ich Sie gerne – vereinbaren Sie mit mir einen Termin für Ihre persönliche und ganzheitliche Ernährungsberatung, auch bei Ihnen zu Hause (Raum Ulm + 150 km Umkreis)

Gesundheitstipps

Mittwoch, Dezember 9th, 2009

Zöliakie – erlaubte und verbotene Lebensmittel

Zöliakie, auch Sprue genannt, ist eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut aufgrund einer Überempfindlichkeit gegen Gluten, das sog. Klebereiweiß, das in vielen Getreidearten vorkommt. Aufgrund der Glutenunverträglichkeit entsteht eine Entzündung der Dünndarmschleimhaut. Dabei werden die Darmepithelzellen zerstört und die Nahrung kann nur noch schlecht aufgenommen werden. Die Erkrankung kann nur mit einer lebenslangen Diät behandelt werden, die von den Patienten große Kooperationsbereitschaft verlangt. Eine Zöliakie-Diät erfordert nämlich eine sehr umfassende Ernährungsumstellung auf glutenfreie Produkte.

Glutenfreie Produkte sind:

  • alle Obst- und Gemüsesorten im unverarbeiteten Zustand = frisch, nicht in Dosen, nicht in Tiefkühlgerichten, auch Hülsenfrüchte und unverarbeitete Kartoffeln sind erlaubt.
  • alle Salate
  • alle unverarbeiteten Nüsse, vorsicht bei Nussmischungen!
  • alle Pflanzen-Öle, sowie Butter, Quark, Milch und Naturjoghurt und Buttermilch
  • Naturkäse
  • Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte, nur unpaniert!, außerdem Eier (natürlich nur für Nichtvegetarier)
  • außerdem Zucker, Marmelade, Ahornsirup und Honig
  • Gewürze und Kräuter (Vorsicht bei Mischungen, können Gluten enthalten!)
  • Getreide NUR die folgenden Sorten: Mais, Vollreis, Hirse, Buchweizen Amaranth, Quinoa und Wildreis
  • außerdem Fruchtsäfte, Wasser, Wein und Sekt sind ebenfalls erlaubt
  • Tofu, Sojamilch
  • Mozarella in Salzlake

Verbotene Lebensmittel sind:

  • alle Produkte die  Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel, Grünkern,  Kamut enthalten, auch in Spuren (!) das sind z.B.
  •  Nudeln, Grieß, Mehl, Graupen, Paniermehl, Müsli, Knödel, Pizza, Gnocchi, Baguette, BROT und Brötchen.
  • Bier, Malzbier,
  • sämtliche Torten, Kuchen und Müsliriegel, Knabberzeugs und Eiswaffeln,

In den folgenden Produkten kann Gluten enthalten sein und sind daher auch mit Vorsicht zu genießen – schauen Sie immer auf den Beipackzettel oder essen Sie nur Lebensmittel aus der “erlaubten Lebensmittel-Liste”.

Gluten ist möglicherweise in:

  • Fertiggerichten aller Art, Dosensuppen, Puddings etc.
  • Wurst und Würstchen aller Art
  • zubereiteten Kartoffelprodukten wie Pommes, Kroketten, Kartoffelpuffer etc.
  • Senf, Ketchup, Würzsaucen, Sojasauce
  • viele Frischkäsezubereitungen
  • Fruchtjoghurts, Smoothies
  • Eis und Schokolade
  • Nuss-Nougatcremes

Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass verarbeitete Lebensmittel eher Gluten enthalten als nicht oder nicht so stark verarbeitete Lebensmittel. Meiden Sie Convenience-Produkte, also Halbfertigprodukte, wie sie leider oft in der Gastronomie verwendet werden. Wenn Sie keinen guten Supermarkt in der Nähe kennen, der glutenfreie Produkte führt, können Sie glutenfreie Lebensmittel auch hier  oder hier bestellen. Gerne berate ich Sie auch zur Ernährungsumstellung auf eine glutenfreie Ernährung bei Zöliakie in meiner Praxis in Weißenhorn.  

Gesundheitstipps

Samstag, November 28th, 2009

“Gesundheit wird nicht billiger werden.”

Haben Sie es schon geahnt? Gesundheit wird, nach den Worten des neuen Gesunheitsministers der FDP, Philip Rösler, in den nächsten 20 Jahren nicht billiger werden!  Zwar soll die ungeliebte Praxisgebühr abgeschafft werden, aber insgesamt werden die Kosten für das Gesundheitssystem wohl für jeden einzelnen Bürger steigen. So will Rösler zwar für mehr Wettbewerb zwischen den Krankenkassen sorgen, aber WIE er das im Einzelnen anstellen will, hat er nicht gesagt. Interessanterweise sprach er nicht davon, dass man mehr  Geld in die Gesundheitsprävention investieren wolle. Prävention wird anscheinend – trotz besseren Wissens –  immer noch für verzichtbar gehalten.

Wenn Sie, so wie inzwischen viele  Menschen,  anderer Meinung sein sollten,  fangen Sie doch einfach bei sich an. Mit einer Ernährungsumstellung auf eine gesunde, vollwertige, laktovegetabile Ernährung z.B.  oder mit 2-3 mal pro Woche etwas Sport betreiben Sie schon mal mehr Gesundheitsprävention als jemand, der sich vorzugsweise als Couch-Potatoe betrachtet und statt einer gesunden Ernährung lieber zur Frittenbude um die Ecke geht. Übernehmen Sie die Verantwortung für sich selber, werden Sie gesund und  genießen Sie Ihr Leben!  Gerne berate ich Sie zu einer Ernährungsumstellung in meiner Praxis in Weißenhorn oder auch bei Ihnen zu Hause. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende – Ihre Silvia Eibl-Schöner